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Einbau

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Etappe 3: EINBAU

Der Einbau großformatiger vorgefertigter Platten ist die Phase, in der die fertigen Elemente in die Baugrube eingesetzt und zur endgültigen Gleiskonstruktion zusammengesetzt werden – wie ein großes Puzzle.

Dank der Vorfertigung können die Montagearbeiten strukturiert, wiederholbar und kontrolliert durchgeführt werden. Zudem wird der Umfang der Arbeiten vor Ort erheblich reduziert, was die Einbauzeit verkürzt und die Anzahl der benötigten Fachkräfte auf der Baustelle verringert.

Sehen Sie einen kurzen Bericht von dieser Etappe:

POSITIONIERUNG UND JUSTIERUNG

Die vorgefertigten Platten werden auf einer vorbereiteten Tragschicht mit Systemen eingebaut, die eine präzise Positionierung ermöglichen. Der Einbauprozess umfasst die Justierung der Elemente sowohl in vertikaler Hinsicht (Höhenlage) als auch in ihrer Lage innerhalb der Gleisgeometrie.

Das System umfasst Lösungen zur vertikalen und horizontalen Justierung, insbesondere:

  • seitliche Justiersysteme unter Verwendung von Montageelementen aus Stahl;
  • zentrale Justiersysteme unter Einsatz von Hydraulikzylindern, die in den Schienenkanälen installiert sind.

Die Wahl der Justiermethode hängt von den Einbaubedingungen und der Zugänglichkeit der Plattenränder ab. Bei Platten mit zugänglichen Rändern wird eine seitliche Justierung eingesetzt, während bei geschlossenen Konfigurationen – bei denen die Platte von anderen Elementen umgeben ist – ein zentrales Justiersystem verwendet wird.

Der Justierprozess wird fortgesetzt, bis die erforderliche Gleisgeometrie erreicht ist. Anschließend erfolgt die Verpressung, um die Konstruktion zu stabilisieren und dauerhaft mit der Tragschicht zu verbinden. Die Justierelemente erfüllen eine temporäre Funktion und werden nach Abschluss des Prozesses entfernt.

 

VERPRESSUNG UND FÜLLMATERIAL

Die Verpressung ist eine Schicht aus Bindematerial, die durch Injektion in den Raum zwischen der Fertigteilplatte und der Tragschicht eingebracht wird. Ihr Zweck besteht darin, eine vollständige und gleichmäßige Lagerung des Elements sowie dessen Integration mit dem Unterbau sicherzustellen.

In der CONTRACK-Technologie wird ein schnell erhärtendes und selbstnivellierendes Material verwendet, das kontrolliert unter alle Systemelemente eingebracht wird. Der Verpressungsprozess erfolgt abschnittsweise – für mehrere oder ein Dutzend Platten gleichzeitig – wodurch eine einheitliche, durchgehende Struktur entsteht.

Das Füllmaterial wird zur Ausfüllung technologischer Räume wie Schienenkammern und Dehnfugen eingesetzt.

In den Schienenkammern sorgt das Füllmaterial für die korrekte Einbettung der Schiene, ermöglicht deren Zusammenarbeit mit der Gleiskonstruktion und dämpft dynamische Einwirkungen.

In Dehnfugen ermöglicht es die Aufnahme von Verformungen infolge struktureller Belastungen und gewährleistet gleichzeitig die Dichtheit des Systems.

Darüber hinaus erfüllt das Füllmaterial eine Schutzfunktion – es verhindert das Eindringen von Wasser und Verunreinigungen in die Konstruktion und reduziert das Risiko der Degradation von Gleiskomponenten.

 

ENDERGEBNIS

Das Ergebnis des Einbauprozesses ist eine dichte, monolithische Gleiskonstruktion, in der die vorgefertigten Elemente als ein einheitliches System zusammenwirken.

Die entstandene Struktur zeichnet sich aus durch:

  • keine Wasserinfiltration unter die Platte;
  • reduziertes Risiko von Ausspülungen und Degradation des Unterbaus;
  • Eliminierung negativer Auswirkungen von Frost-Tau-Zyklen;
  • erhöhte Systemmasse mit positivem Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften;
  • hohe Dauerhaftigkeit und stabile Betriebsparameter über den gesamten Lebenszyklus.

Der CONTRACK-Monolith ist nicht nur ein bauliches Ergebnis, sondern das Resultat eines umfassenden Ansatzes zur Planung und Ausführung von Gleissystemen, bei dem Dichtheit, strukturelle Integrität und langfristige Beständigkeit im Mittelpunkt stehen.