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Logistik

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Etappe 2: LOGISTIK

Die Logistik der CONTRACK-Technologie umfasst die Planung und Durchführung des Transports von vorgefertigten Elementen in Abstimmung mit dem Projektzeitplan. Dadurch werden Lieferungen strukturiert abgewickelt, Stillstandszeiten reduziert und die Organisation der Arbeiten erleichtert.

Sie ist ein integraler Bestandteil des CONTRACK-Systems, optimiert den gesamten Prozess und ermöglicht die Umsetzung im Just-in-time-Modell. In Kombination mit einer gut geplanten Einbauphase (Bauablaufplan) erlaubt dies eine Schnellmodernisierung der Gleisanlage, wodurch die Projektdauer erheblich verkürzt wird.

Diese Phase umfasst sowohl die interne Logistik, den Transport zur Baustelle als auch die Positionierung der vorgefertigten Elemente an ihrem endgültigen Einbauort.

Interne Logistik

In den internen Logistikprozessen setzen wir eigene Maschinen ein, die auf unserem Montageplatz betrieben werden. Im Rahmen einer doppelten Qualitätskontrolle wird jedes Set großformatiger Fertigteile einer Probemontage unterzogen. Für diese Phase sowie für das Be- und Entladen der Platten nutzen wir unter anderem:

  • einen großformatigen dreirädrigen Portalkran,
  • PWP-Portalsysteme,
  • Krane.

 

Lieferung zur Baustelle

Großformatige und schwere CONTRACK-Fertigteile werden entweder per Straße oder per Schiene zur Baustelle transportiert.

Der Straßentransport ist unser Standardliefermodell. Er ermöglicht den Transport großformatiger Betonfertigteile direkt vom Werk zur Baustelle gemäß einem zuvor festgelegten Zeitplan. Transporte mit Abmessungen bis zu 3,2 m Breite, 13,6 m Länge und einem Gewicht von bis zu 24 Tonnen können ohne Begleitfahrzeuge durchgeführt werden. Alle größeren unteilbaren Elemente, die diese Parameter überschreiten, werden als Schwertransporte behandelt – bis zu einer maximalen Breite von 4,5 m – mit speziell geplanten Transportstrecken.

Der Schienentransport wird stets durch eine individuelle Analyse der Streckenbeschränkungen vorbereitet. Dabei können mehrere oder sogar mehrere Dutzend Plattformwagen eingesetzt werden, deren Tragfähigkeit etwa doppelt so hoch ist wie die einer Standard-Straßentransporteinheit.

 

Logistik auf der Baustelle

Die Baustellenlogistik wird stets individuell geplant, abhängig vom Umfang der Arbeiten, um eine möglichst schnelle und präzise Montage zu gewährleisten und gleichzeitig das volle Potenzial der CONTRACK-Technologie auszuschöpfen. Dabei werden nicht nur die Abmessungen der Fertigteile berücksichtigt, sondern auch die spezifischen Gegebenheiten des Standorts und der Einbaubedingungen.

Neben Standardlösungen setzen wir unter anderem folgende Geräte ein:

  • den ORMIG 55T Hallenkran, der für den Einsatz in beengten Räumen ausgelegt ist, mit einer Tragfähigkeit von bis zu 60 Tonnen;
  • den MAN/Effer 2750 3S LKW-Ladekran (HDS) mit einer Tragfähigkeit von bis zu 32 Tonnen;
  • ein spezielles PWP-Portalsystem, das Arbeiten unter Oberleitungen auf begrenztem Raum ermöglicht;
  • einen selbstfahrenden Industriekran mit einer Tragfähigkeit von 100 Tonnen.

Bei lokalen Austauschmaßnahmen einzelner Infrastrukturelemente (z. B. Weichenanlagen oder Übergänge) können die Fertigteile unter angehobenen Oberleitungen bei abgeschalteter Spannung eingebaut werden – ohne deren Demontage. Dies spart Zeit und reduziert Kosten. In solchen Fällen sind PWP-Portalsysteme besonders effektiv, da sie das Entladen der Fertigteile direkt vom Lkw ermöglichen. Sie erlauben sowohl den Längstransport (auch über mehrere Kilometer) als auch seitliche Bewegungen (bis zu mehreren Metern), wodurch ein präzises Positionieren der Elemente im Einbaubereich möglich ist.

 

Wichtige Parameter

  • Arbeitslast eines einzelnen PWP-Portalkrans

    20 t
  • Arbeitslast von zwei Portalkränen

    40 t
  • Maximale Höhe des Portalkrans

    4,567 m
  • Maximale Hubhöhe (vom Boden bis zur Unterkante der Schwelle beim Heben eines 60E1-Weichenblocks)

    2,524 m
  • Standardhöhe der Oberleitung bei der Bahn

    5,6 m