Die Grünen Eisenbahnpreise sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Eisenbahnkongresses, an dessen nächster Ausgabe wir am 14.11.2024 teilgenommen haben. Jedes Jahr werden Unternehmen und Personen ausgezeichnet, die sich besonders durch ihr Engagement für eine ökologische Ausrichtung der Schienenbranche hervorgetan haben. Bei der 15. Ausgabe des Kongresses gehörte die Technologie CONTRACK zu den Preisträgern.

Foto: Konrad Lechański

Grüne Vorfertigung von Schieneninfrastruktur?


Die ersten ökologischen Effekte der Anwendung der CONTRACK-Technologie zeigen sich bereits in der Planungsphase: Fabrikbedingungen ermöglichen es unter anderem, den Materialbedarf genau vorherzusagen (ohne die typischen übermäßigen Abfälle auf der Baustelle) und die Kilometerleistung der Materiallieferanten zu reduzieren.
– Mit der CONTRACK-Technologie können wir einen lokalen Betonmischlieferanten wählen, der nur wenige Kilometer von der Fabrik entfernt ist. Dadurch müssen Maschinen mit der Betonmischung nicht wochenlang durch die Stadtzentren fahren und den ohnehin durch die Bauarbeiten erschwerten Verkehr weiter verlangsamen, um weitere Schichten der Fahrbahn herzustellen. Schon in diesem Stadium reduzieren wir so die sozialen Kosten und die Emissionen. – sagt Grzegorz Leszczyński, Geschäftsführer von KZN CONTRACK.

Schneller Einbau bedeutet geringere soziale Kosten


Die sozialen Kosten, die durch den Ausbau der wichtigen Infrastruktur entstehen, tragen sowohl die Einwohner als auch die Stadtverwaltungen. Dazu gehören die Notwendigkeit, Umleitungen und Ersatzverkehre zu organisieren, erschwerte Lieferungen an Unternehmen, Institutionen und die wirtschaftlichen Kosten. Die Bewohner verzichten während der Beeinträchtigungen oft auf den öffentlichen Nahverkehr zugunsten des Autos, verlieren in Staus viele Stunden und sind einer langfristig erhöhten Emission nicht nur von CO2, sondern auch von Lärm ausgesetzt.

CONTRACK-Fertigteile sind ein fertiges Produkt, das nach der Lieferung vor Ort sogar im Wochenendmodus – innerhalb von 72 Stunden – eingebaut werden kann. Dadurch lösen wir unter anderem das Problem der langanhaltenden Verkehrsblockaden, besonders an Stellen, an denen Straßenbahn- und Autoverkehr aufeinandertreffen. Außerdem ermöglicht  CONTRACK den Austausch von Stahlelementen, ohne die Betonoberfläche zu beschädigen – bisher erforderten Reparaturen eine mehrwöchige Neuanfertigung der Betonschichten. So nutzen wir die produzierte Oberfläche maximal aus. – ergänzt Grzegorz Leszczyński.


Der Eisenbahnkongress ist seit Jahren ein fester Termin im Kalender der wichtigsten Treffen der polnischen Schienenbranche. Er versammelt Vertreter und Experten führender Unternehmen, Medien sowie Politiker, die für die Zukunft der Infrastruktur verantwortlich sind. Es ist eine Gelegenheit, die Branche und ihre Veränderungen zu reflektieren, aber auch neue Entwicklungsrichtungen zu definieren.

Wir freuen uns, dass unsere Technologie bei einer so wichtigen Veranstaltung wie dem Eisenbahnkongress Beachtung gefunden hat. Wir danken für die Auszeichnung und glauben, dass die Vergabe genau an CONTRACK neues Denken in Sachen Ökologie in der Schieneninfrastrukturbranche anstoßen wird. – fasst der Geschäftsführer von KZN CONTRACK zusammen.

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